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Die Adaption dient der stationären Weiterbehandlung der Suchterkrankung unter Rahmenbedingungen, die den realen Alltagsanforderungen nahe kommen.
Hier können Patientinnen und Patienten eine abstinente Lebensführung unter weitgehender Übernahme von Eigenverantwortung erproben.
Positive Entwicklungen, die bereits in der vorangehenden Entwöhnungstherapie erzielt wurden, werden während der Adaption fortgeführt und vertieft.
Die Patientinnen und Patienten erproben während der Adaption ihre Belastbarkeit
- im Berufsleben im Rahmen von beruflichen Praktika
- bei der selbstständigen Erledigung von Behördenangelegenheiten
- bei der eigenständigen Organisation ihres Haushaltes
- bei der selbstverantwortlichen Gestaltung ihrer Freizeit und
- bei der Aufnahme und Gestaltung von Beziehungen zu Menschen ohne Suchtproblem
Weitere Ziele sind
- das frühzeitige Erkennen von individuell rückfallgefährdenden Situationen und
- das Erlernen und Einüben rückfallverhütender Strategien
Auftretende Schwierigkeiten können zeitnah in der Einzel- und Gruppentherapie besprochen und aufgefangen werden.
Wir helfen auch bei der beruflichen Orientierung, wenn Patientinnen und Patienten bisher noch keinen Beruf hatten oder eine Neuorientierung notwendig ist.
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